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Dienstag, 17. April 2012

Grundbedürfnisse & Lebensluxus

Mindestens 2 Liter am Tag sollst Du trinken und Dich ausgewogen ernähren!
"Esse um zu leben,
lebe nicht um zu essen!"
Doch sage ich euch: genießt es!
An heißen Tagen ist die Waffel mit Eisbällchen gefüllt ein Muss und in winterlicher Kälte erwärmt eine heiße Schokolade den Körper.

 All das ist mir klar, doch eines weiß ich noch nicht genau:

Wo ist mein Platz auf dieser Welt?!
 
 Man muss sich auf dieser Welt das Leben verdienen. Ich hasse es und alle wollen sie mehr und mehr davon: Geld!
Wieso ich es hasse?! Weil auch ich es zum Leben benötige:
Nahrungsmittel, das Dach über dem Kopf, Wärme, Wasser, Sicherheiten, Transportmittel, Hygieneartikel etc.
Es scheint unsere Möglichkeiten einzugrenzen.
Am liebsten würde ich die Welt entdecken, umherreisen und das Leben in all seinen Zügen genießen.
Stundenlang die Natur beobachten und von all dem davonrennen, was mich in dieser schnellebigen Welt umgibt.
Doch heutzutage scheint die Freiheit des Menschen schon durch seinen Geburtsort eingeschränkt. Die, die das Los der Armutsländer gezogen haben, haben kaum die Möglichkeit sich über Wasser zu halten, geregelte Tagesabläufe, geschweige denn Mahlzeiten zu genießen. Ich wäre gern ein Retter dieser Menschen. Würde ihnen ein Leben in meinem Umfeld ermöglichen können o.Ä.
Doch diejenigen, die in einem bereits fortschrittlichem Land mit allerlei Lebensmöglichkeiten geboren wurden, entwickeln ihre eigenen Probleme, die die Grundbedürfnisse des Menschen nicht einmal erschüttern müssen um einen Menschen in eine elende Verfassung zu bringen. Depressionen bis hin zum Selbstmord.
Physische sowie psychiche Gesundheit - beides ist für euch lebenswichtig.

Ich hatte das Glück in einem fortschrittlichem Land aufzuwachsen. Habe stets genug Essen und Trinken zur Verfügung. Zudem darf ich von einem soliden Freundeskreis und einer großen Familie schwärmen.
Das, was mich nur bedrückt, bin ich selbst und die Tatsache, dass ich nicht weiß, welchen Weg ich von all den möglichen einschlagen soll. Ich habe den Luxus meinen kommenden Lebensweg zu wählen und das fast vollkommen abgesehen von dem Grund nur Geld zu verdienen. Ich habe Träume, wie jeder Mensch auf dieser Welt. U.a.den Traum einen wunderbar erfüllenden Beruf zu erlernen und mich dadurch ins Leben zu etablieren und einen Platz auf dieser Welt zu finden.
Dennoch fühle ich mich wie ein Schmarotzer, wenn ich daran denke, dass ich als Modedesigner eventuell Stoffe verarbeiten werde, muss, möchte, die Menschen in ärmeren Ländern unter miesen Arbeits- und Lebensbedingungen herstellen oder für die Tiere sterben müssen. Als Innenarchitektin/-designerin würde ich es mir erlauben mit Luxuswohnartikeln um mich zu werfen um einem Kunden das gewünschte Etablissement bieten zu können. Als Journalistin/Autorin würde ich wahrscheinlich subjektiv über die Welt schreiben, einzelne bekannte Personen emporheben und das verschweigen, über das sowieso niemand etwas wissen möchte, da uns sonst das unangenehme Gefühl beschleicht das Leben, das wir leben nicht verdient zu haben. Nachrichten sind stets gefiltert und genauso gefiltert ist unser tägliches Leben. Ist es eine Art Selbstschutzmechanismus?!
Wir haben unsere Lebensweisen, möchten sie auch nicht missen und sollten eigentlich glücklich damit sein.

Doch welchen Weg soll ein Mensch einschlagen, der einfach nur glücklich sein will?!
Es scheint mir ein Pfad des Ignorierens und Verschweigens zu sein, der von dem menschlichen Egoismus angeführt wird.

Geld, Geld, Geld regiert unsere Welt...

Dennoch geht es mir gut, ich bin gesund...doch ich bin mir all dessen bewusst.
Wir leben nur einmal, nutzt eure Chancen!

Nur eines ist mir nun klar: Ich werde keine Lehrerin.
Dieser Text ist eine Art persönlicher Startschuss in eine neue Richtung. 
Und dabei spielt Kunst für mich die Rolle der Freiheit. 
Dazu gehört u.a. auch das Schreiben in diesem Blog.


♥Looona Lou

__________________
All das sind nur Gedanken meinerseits, die mich u.a. derzeit beschäftigen. Es sind Themen, die lebenslang diskutiert und individuell stets anders betrachtet werden können. Seid so frei eure persönliche Meiung zu teilen.

Kommentare:

  1. Schön mal wieder etwas von dir zu hören. Der Text ist wirklich wieder einmal toll geschrieben. Ich muss erst einmal meine Gedanken sammeln und sortieren. Aber ist es nicht immer so, dass es auf einer positiven Seite etwas Negatives gibt und andersrum? Ja, man sollte nicht wegschauen. Ja, man sollte sich auch die neagtiven Seiten ins Bewusstsein rufen. Dadurch nimmt man das Leben bewusster war, schätzt es und ist dankbar. Aber man sollte auch das genießen, was man hat. Einfach so. Wir können uns glücklich schätzen so viele Chancen zu haben. Aber macht uns diese Fülle an Chancen auch immer glücklich? Ich denke nein, denn es macht das Entscheiden schwieriger, man hat Angst etwas zu verpassen, den falschen Weg zu wählen. Es ist schön, dass du deinen Weg jetzt wohl gefunden hast. Ich wünsche dir nur das beste dafür. Liebe Grüße, Blaubarschmaedl.

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  2. Wunderbar, ich bin nicht allein auf dieser Welt mit Selbstfindungskrise! ;)
    Ich habe erfolgreich mein Studium abgebrochen, war im Ausland ein Jahr, habe eine wunderbare Ausbildung gemacht, die leider nur schön klingt und arbeite jetzt doch was ganz anderes. Wo soll man da wissen wo sein Platz ist?

    Ich vermeide übrigens allzu exzessives Nachrichtenschauen und Zeitunglesen, da ich diese Reizüberflutung für falsch halte. Der Mensch musste früher maximal dem Leben und den Schicksalen von 50 Mitmenschen folgen, bzw. einer kleinen Dorfgemeinschaft. Was soll ich also mit (zu 99% negativen) Informationen aus aller Welt? Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Zudem Nachrichten nie wertfrei sind und meist stark von verschiedenen Faktoren beeinflusst.

    Schreib mehr <3

    Liebst,
    Anna

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  3. Du hast voll und ganz recht mir deinem Text, aber wenn du Modedesigner wirst, kannst du doch zum Beispiel darauf achten, was für Stoffe du nimmst. Es gibt immer die Möglichkeit, einfach nur das billigste und schädlichste zu nehmen, oder sich wirklich für die Umwelt un ärmere Menschen einzusetzten.
    Mittlerweile ist es sogar einfacher an Bio/Öko und so ranzukommen, auch wenn man auf schwarze Schafe achten muss :)

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