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Mittwoch, 8. Mai 2013

Blog der Stille & Noctural Tale

Derzeit beschäftige ich mich privat mit der "Stille", da sie das diesjährige Thema einer Hausaufgabe zur Aufnahme an einer Universität darstellt, welche ich aufgrund eines besonderen Studiengangs seit nun ca. einem Jahr ins Auge geworfen habe. Brainstorming, Skizzieren, Ideensammlung & Umsetzung dieser gehören die nächsten 2 Wochen zu meinen selbsternannten Tagesaufgaben.
Ein bisschen Inspiration kann in diesem Fall nie schaden. Auf der Durchforstung nach Synonymen, Assoziationen, Themen etc. in meinem Kopf habe ich bereits Unmengen an Ideen schriftlich/skizzenhaft zu Papier gebracht. Mein Kopf sprudelt heute noch, obwohl die Aufgabe bereits am 03. Mai gestellt wurde. Jetzt ist allerdings Ideenbündelung und -reduktion angesagt. Derzeit werde ich von einer unglaublichen Ehrfurcht, Motivation, Ordnungswilligkeit & Konzentration, sowie hohem Ehrgeiz begleitet, da diese "Vor-Aufnahmeprüfung" sehr wichtig für mich ist. Noch ca. 14 Tage - das ist definitiv nicht viel und doch wird es ausreichend sein (müssen). Selbstständigkeit, Planen und 'Zeit nehmen'. Für mich ist die Frist (22.Mai) jedoch nicht das gefürchtete Ultimatum, sondern das Ziel einer erfüllenden Kreativphase!

Zu dieser Hausaufgabe führe ich aus diesem Grund nebenbei ein öffentliches Blog, welches als mein "Online-Portfolio" - bzw. für Interessenten des Designs & der Kunst! - als kommunikative Austauschstätte zum Thema "Stille" dienen soll:

Bei meiner Suche zum Thema im World Wide Web habe ich folgendes Video auf Vimeo entdeckt. Es ist eine herzerwärmende, traurige, aber auch wunderschön - malerische Animations-Geschichte der Französin Joanna Lurie.

Viel Spaß beim Anschauen!



♥Looona Lou

Kommentare:

  1. Hallo! Ich hatte das Buch gewonnen und ich hab dir eine Mail bereits geschickt. Jetzt frage ich mich, ob du die Mail bekommen hast? :)

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  2. Es gibt einen Raum (keine Ahnung wo) in dem alle Töne reduziert werden auf ein absolutes Minimum. Der Raum ist so konstruiert worden. Kein Mensch hielt diese Stille länger als 45 Minuten aus. Man hört in dem Raum sogar das eigene Blut fließen und das Arbeiten der Organe, so still ist es. Wäre sicherlich eine Tolle Ergänzung deiner Arbeit.

    Außerdem gehört zur Stille meines Erachtens nach die Stille im Kopf, dh. Gedankenruhe. Sicherlich ist es nicht möglich die Gedanken zum Schweigen zu bringen, das wäre dann der Tod, doch es ist möglich sie annähernd auf einen Nullpunkt zu bringen, sodass man jeden einzelnen sehr bewusst wahrnimmt. Das wäre natürlich vielleicht auch interessant für dich.

    LG
    sYndrome

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    1. Ich habe meine Arbeit gestern weggeschickt und die Stille in meinem Konzept hoffentlich verständlich mittels einer Symbolreihe und kleinen Serien auf den Menschen bezogen... jetzt ist Warten angesagt!!
      _

      Es gibt ein simples Experiment zur "Gedankenruhe" - starre an eine Wand und versuche dabei an nichts zu denken - es wird dir unmöglich sein. Ich denke, dass man Gedanken bestimmt mittels gewissen Pharmaka o.Ä. herunterschrauben kann... Die vollkommene Abwesenheit von Gedanken ist dann aber wohl tatsächlich der (Hirn-)Tod...

      -

      Von diesem Raum habe ich übrigens auch schon gehört. Du meinst höchstwahrscheinlich den reflexionsarmen/echofreien Raum, in dem die Dezibel im Minusbereich sind. Das finde ich ziemlich interessant und würde es gern einmal ausprobieren. Als eigenes Erfahrungsexperiment versteht sich.

      Denn Mittelalter wurde die sogenannte 'Camera silens' als Sanktion/Foltermethode verwendet - ein dunkler, stiller Raum in dem der Mensch sich nicht auf seinen Orientierungssinn verlassen konnte und nach einiger Zeit u.a. mit Wahnvorstellungen zu kämpfen hatte... Auch danach soll es eine Abwandlung davon gegeben haben - die Dunkelhaft - die, soweit ich weiß nun abgeschafft wurde. Was Stille im psychischen Sinne alles anstellen/bedeuten kann...

      LG
      Looona

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    2. Ich wünsche das Beste.

      Für Gedankenruhe gibt es sehr viele Experimente, ich habe mich schon seit knapp zwei Jahren damit beschäftigt. Ich bin dabei auf die Meditation gekommen, zunächst simple "Astralreisen", doch da waren die Gedanken Bilder, in etwa wie Träume nur im vollem Bewusstsein. Anschließend begann ich mit Mantragesängen - das war wundervoll. Es war logischerweise nicht die Abwesenheit von Gedanken, doch war das Mantra das Zentrum des Denkens. Z.B. Om Suam Didu (Danke fürs Leben), war der zentrale Gedanke, und um ihn sah man die anderen Eindrücke umherschwirren. Wie die Sonne und ihre Planeten, nur eben im eigenen Kopf, vor allem aber noch etwas bunter und vielseitiger. Schließlich fand ich die Zen-Meditation, das war bislang das "Beste". Dabei versucht man die Gedanken nicht abzuschalten, sondern bewusst im Hintergrund arbeiten zu lassen, während man sich auf das Hier und Jetzt konzentriert. Das ist nicht nur angenehm sondern auch eine gewaltig große Hilfe für so ziemlich alles. Streitbarkeiten, Stressbewältigung, usw. alles kein Ding mehr.
      Es ist schwer zu beschreiben inwifern das alles etwas "bringt", das muss jeder für sich wissen, dennoch stellt es einen interessanten Standpunkt in sachen Ruhe, Gelassenheit und Stille dar, wenn auch "nur" in sich selbst. Aber meiner Auslegung nach, ist das die einzige Stille die es gibt, die möglich ist.
      Die Abwesenheit von Gedanken ist unmöglich, dh. wie du schon sagtest, ist der Tod. Nicht das dies etwas schlimmes wäre, ist er doch das Gegenstück vom Leben, ohne dessen es nicht existent und wertvoll wäre, wie in etwa Gut und Böse usw. Dieses Glück werden wir alle noch einmal erleben.

      Genau diesen Raum meinte ich. Ich habe mich auch schonmal informiert, evt. mal dahinzureisen. Doch angeblich ist er nicht Jedem zugänglich, auch wenn er sich angeblich im Norden Europas befindet. Ich glaube nicht, dass es nicht gelingen würde eine Stunde oder mehr darin zu verweilen. Aber man kennt das ja, alleine vergeht die Zeit nicht, vor allem wenn man nur irgendwo sitzt. Da kommt einem eine Minute wie Stunden vor...

      Interessante Idee mit der Dunkelheit und der Stille. Dass im Mittelalter schon solche im Umlauf waren. Nicht das ich Foltermethoden gut heiße. Ich glaube aber kaum, dass es Wahnvorstellungen waren, sondern vielmehr daran, dass die Menschen darin eine Art "Erleuchtung" erhielten, da sie mit ihren inneren Ängsten und Zwängen konfrontiert wurden. Dazu gibt es viele Theorien, aber am interessantesten wird es im Fernöstlichen Raum, Hinduismus und Buddhismus. Die hatten keine Räume, aber Ashrams.

      Ja, Stille kann vieles bedeuten. Nur eines bedeutet sie nicht; Darüber zu sprechen ;)

      sYndrome

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