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Sonntag, 14. Juli 2013

Abgestaubt

Ihr kennt sie, die Gewinnspiele. Zwar bin ich eine sogenannte Zockerin, doch halte ich mich von Casinos ebenso fern, wie von wagen Internetportalen und eine Lotteriene (das Wort gibt es nicht? - egal - kreative Wortneuschöpfung - dem Neologismus sei Dank!) bin ich auch nicht.  Aber...

Kennt ihr Rubbellose?

In Grundschulzeiten habe ich stets das Silber mit Pfennigen freigerubbelt um dann überraschend feststellen zu dürfen, dass mein Portemonnaie den ersehnten Reichtum noch abwarten musste. Eines Winters bekam ich sogar einen Adventskalender mit 24 Rubbellosen! Wenn ich mich recht entsinne, enthielt dieser damals ca. 25 Mark Gewinn. Für mich war das viel Asche und wurde ziemlich schnell in irgendwelche Pokémon*-Karten, -Sticker, -Plüschfiguren o.Ä. umgetauscht. Neben einer meiner, bis heute besten Freundinnen aus Grundschulzeiten waren nämlich dem Gameboy, Pikachu und Co. bis zur 5. Klasse unverzichtbar für den Freizeit-Verlauf meiner Kindheit. Meine Mutter dachte, ich hätte sie nicht mehr alle,... aber ich hatte *sie alle!

Kennt ihr Malwettbewerbe?

Papier und Stift gehörten bereits vor der 1. Klasse zu meinem Handwerkszeug. Neben Papier dienten auch mal Fenster, Tapeten oder diverse andere von mir speziell ausgesuchte Maluntergründe zum Repertoire. Ich war eben damals bereits sehr fantasievoll. Der angeblich böse, zähnefletschende Wolf, den ich über meiner Bettkante an die Wand verewigte, tat mir nichts, denn ich hatte ihn geschaffen und er war mein persönlicher Schutzpatron. Vielleicht habe ich die Märchen, die meine Mutter mir vorlas auch nur falsch interpretiert... Zu meinen Lieblingstieren bis heute gehören jedenfalls an vorderer Spitze Füchse & Wölfe.
Während meiner bereits erwähnten Pokémonzeit probierte ich mich auch an ersten Mangazeichnungen. Mutter nannte sie liebevoll "Fratzen". Mein Bücherregal füllte sich jedoch erst später (Klasse 6+) mit den Tuschewerken einiger berühmter Mangaka - und auch diese titulierte meine Mutter jahrelang fälschlicherweise als Pokémon. Signifikant.
Damals versuchte ich fanatisch den Stil von Arina Tanemuras großäugigen Frauen nachzuahmen. Glücklicherweise hatte ich in Kunst immer eine gute Note und zeichnete in meiner selbstbewussten Naivität eine Mangafigur à la Arina für den Malwettbewerb einer Bank, an dem mein damaliger Kunstlehrer und Schulleiter uns teilnehmen lassen wollte. Als ich dann etwas später zum Schulleiter gerufen wurde, ahnte ich alles, nur nicht, dass ich etwas gewonnen zu haben schien. Stolz grinsend rühmte er mich damit, ich hätte den "Sonderpreis" gewonnen. Klang für mich wie ein Trostpreis, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Erstplazierte ein kleines Trampulin und ich einen teuren Aquarellfarbkasten gewonnen hatte, den ich bis heute nur selten angerührt habe, war auch ich schließlich stolz wie Oskar. Und das Bild habe ich noch mit Fineliner und Buntstiften gemalt.

Blogger-Giveaways

Das Metier in dem wir uns hier befinden gestaltet Wettbewerbe bzw. sogenannte Giveaways meist etwas anders. Es sind häufig Auslosungen. Wer Glück hat, gewinnt. Und das Glück kannst Du nicht beeindrucken, bezahlen oder lenken. Das Glück ist verwandt mit dem Zufall und dem positiven Schicksal.
Um so mehr freut es mich, dass ich vor Kurzem ein Paket von der lieben Freizeitillustratorin Steffi des "Kunstknäul"-Blogs in meinen Händen halten und öffnen durfte. Zur Feier ihres 100. Posts hat sie ein mit Liebe selbstgestaltetes Geschenkpaket verlost. Bereits als kleines Mädchen habe auch ich selbstgemalte Bilder, gebastelte Unikate o.Ä. an geliebte Menschen verschenkt. Die damalige entgegengebrachte Dankbarkeit hat mich geprägt. Heutzutage schätze ich aus diesem Grund ein persönliches Geschenk mehr, als ein teures, materielles oder reines Geldgeschenk.

Deshalb sage ich herzlichst "Danke" Steffi, da Du die Kunst des wahren Schenkens meines Erachtens ebenfalls beherrschst! Das Paket ist fast schon wie für mich gemacht. Neben den begehrenswerten Fuchsaufklebern hat sie auch mit dem Lavendel-Badesalz meinen Geschmack getroffen. Mein Arbeitsraum z.B. trägt u.a. die Farben des Lavendel als dekoratives Leitmotiv.

Schlusswort

Ob Glücksspiele, Wettbewerbe oder Auslosungen, wir freuen uns innerlich eingestehend immer, wenn wir etwas "gewinnen" und da ich das Geben ebenso genieße, wie das Nehmen, seid daher stets achtsam...

Looona Lou

Montag, 24. Juni 2013

S4 & Co.


 



Regelmäßige Unerreichbarkeit zeichnete mich bis vor ca. einer Woche noch aus. Über Facebook, Skype und Co. konnte man stets mit mir kommunizieren, wenn ich nicht "afk" war, doch das mit dem Mobilephone war stets ein vernachlässigtes Thema. Handyvertrag check, Internetflat check. Lediglich der Handyakku erlag einem stagnativen Zustand. 
Meine typischen Entwicklungsland-Nörgeleien häuften sich: "Schlechte Kamera! Der Appstore wird auch nicht mehr aktualisiert (den Hersteller verraten wir an dieser Stelle mal nicht) - es gibt ja nicht mal Instagram... Ich glaube der Akku ist eh kaputt."
Neue, bessere Technik musste her.
Jetzt hab ich es, das (noch überteuerte) Samsung Galaxy S4, natürlich in Mädchenweiß, passend zum weißen Netbook usw., versteht sich von selbst. Das Unpackaging war nicht großartig spannend, da ich zuvor viele Handyneuheiten im Internet recherchierte, studiere und dann im Laden meines Vertrauens auf Hard- und Software persönlich getestet hatte. HTC One und S4 standen in der Endauswahl. Klischeebewertungen führten dann dazu, dass ich mich für das Handy mit dem leicht größeren Touchscreen, einer stabilen Kamera und einem schicken, leichten Gehäuse in weiß entschied. Zusatzfaktoren waren natürlich die vorhandene Erweiterung des Speicherplatzes durch eine Mini-SD-Karte und dem optionalen Austausch des Akkus.
Jetzt bin ich eine zufriedene Handybesitzerin, die über alle möglichen sozialen Netzwerke und Austauschstätten stets erreichbar ist. Diese kleinen, quadratischen Fotos kann die Dame nun auch selbst mit vorgefertigten Filtern versehen und ins Netz stellen. Dazu diente stets der iPod des Freundes, der diesen nur widerwillig aus der Hand gab. 

Mit meiner besten Freundin telefoniere ich dennoch über's Festnetz...


Looona Lou

Mittwoch, 8. Mai 2013

Blog der Stille & Noctural Tale

Derzeit beschäftige ich mich privat mit der "Stille", da sie das diesjährige Thema einer Hausaufgabe zur Aufnahme an einer Universität darstellt, welche ich aufgrund eines besonderen Studiengangs seit nun ca. einem Jahr ins Auge geworfen habe. Brainstorming, Skizzieren, Ideensammlung & Umsetzung dieser gehören die nächsten 2 Wochen zu meinen selbsternannten Tagesaufgaben.
Ein bisschen Inspiration kann in diesem Fall nie schaden. Auf der Durchforstung nach Synonymen, Assoziationen, Themen etc. in meinem Kopf habe ich bereits Unmengen an Ideen schriftlich/skizzenhaft zu Papier gebracht. Mein Kopf sprudelt heute noch, obwohl die Aufgabe bereits am 03. Mai gestellt wurde. Jetzt ist allerdings Ideenbündelung und -reduktion angesagt. Derzeit werde ich von einer unglaublichen Ehrfurcht, Motivation, Ordnungswilligkeit & Konzentration, sowie hohem Ehrgeiz begleitet, da diese "Vor-Aufnahmeprüfung" sehr wichtig für mich ist. Noch ca. 14 Tage - das ist definitiv nicht viel und doch wird es ausreichend sein (müssen). Selbstständigkeit, Planen und 'Zeit nehmen'. Für mich ist die Frist (22.Mai) jedoch nicht das gefürchtete Ultimatum, sondern das Ziel einer erfüllenden Kreativphase!

Zu dieser Hausaufgabe führe ich aus diesem Grund nebenbei ein öffentliches Blog, welches als mein "Online-Portfolio" - bzw. für Interessenten des Designs & der Kunst! - als kommunikative Austauschstätte zum Thema "Stille" dienen soll:

Bei meiner Suche zum Thema im World Wide Web habe ich folgendes Video auf Vimeo entdeckt. Es ist eine herzerwärmende, traurige, aber auch wunderschön - malerische Animations-Geschichte der Französin Joanna Lurie.

Viel Spaß beim Anschauen!



♥Looona Lou

Mittwoch, 1. Mai 2013

Welttag des Buches 2013


Letztes Jahr zum Welttag des Buches 2012 haben einige Blogger bereits an der offiziellen Aktion "Lesefreunde" teilgenommen oder von ihr gehört. Buchschenker bekamen einige Sonderexemplare eines literarischen Werkes - ausgewählt aus einer Liste - bereitgestellt um diese via Blog, in privaten Kreisen o.Ä. kostenlos zu verlosen/verteilen/verschenken. (Ich war letztes Jahr stolze Gewinnerin der Novelle "Schweigeminute" von Siegfried Lenz. Meine Buchschenkerin war die Bloggerin Frau Vorragend !)
"Die „Aktion Lesefreunde“, die die Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie weitere Partner 2012 als Pilotprojekt zum UNESCO Welttag des Buches am 23. April durchgeführt haben, war ein voller Erfolg."
Dieses Jahr fand lediglich eine "Buch-Gutschein-Aktion" statt:
"Die Buch-Gutschein-Aktion ist eine deutschlandweite Kampagne zur Leseförderung. Mit dem Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“ soll den Kindern der 4. und 5. Klassen bundesweit die Freude am Lesen vermittelt werden. "
Wahrscheinlich wird die Aktion "Lesefreunde" die Jahre wiederholt. Wir dürfen gespannt sein.

 * * *

Doch dieses Jahr hatten, wie bereits im letzten Post erwähnt, zwei Damen/Bloggerinnen die Aktion "Blogger schenken Lesefreude" ins Leben gerufen. 

Über 1000 Blogger (Teilnehmerliste) veranstalteten Verlosungen zu über 1200 Lesewerken.

Bei mir konntet ihr ebenso dran teilhaben, denn ich verloste unter allen, die unter diesem Post bis zum 30. April einen Kommentar hinterließen das Buch "Glennkill - Ein Schafskrimi" von der deutschen Autorin Leonie Swann!

Nun sind die Würfel jedoch gefallen (via random.org) und die glückliche Gewinnerin (Kommentar #5) heißt: Jule!
Ich wünsche der Dame und auch allen anderen, die dieses Buch evtl. noch in ihre Büchersammlung aufnehmen werden, viel Spaß beim Lesen! :)


Klappentext:
"Leblos liegt der Schäfer George Glenn im irischen Gras, ein Spaten ragt aus seiner Brust. Seine Schafe sind entsetzt: Wer kann den alten Schäfer umgebracht haben? Und warum? Miss Maple, das klügste Schaf der Herde, beginnt sich für den Fall zu interessieren. Glücklicherweise hat George seinen Schafen vorgelesen, und so trifft sie das kriminalistische Problem nicht ganz unvorbereitet. Unerbittlich folgen sie der Spur des Täters und kommen den Geheimnissen der Menschenwelt dabei nach und nach auf die Schliche – bis es ihnen schließlich gelingt, Licht ins Dunkel zu bringen und den rätselhaften Tod ihres Schäfers aufzuklären."
  
Mein Fazit: 
Überaus liebenswerte Charaktere! Witz, Charme & Spannung sind zu erwarten! Mir gefällt vor allem das kleine hoppelnde Schaf-Daumenkino, das sich auf jeder Seite jeweils in der unteren rechten Ecke fortsetzt. :)
  

♥Looona Lou


Samstag, 20. April 2013

Preview: Welttag des Buches 2013


 
Der 23. April 2013 ist der Tag der Buchstabenbesetzten Seitenwerken! 

Wer steckt hinter dieser Aktion?
Gestartet wurde diese Gemeinschaftsaktion von Christina von http://pudelmuetzes-buecherwelten.de/ und Dagmar alias http://geschichtenagentin.blogspot.de/. Daraus wurde nun eine Gemeinschaftsaktion von buchbegeisterten Bloggern für lesebegeisterte Menschen: "Blogger schenken Lesefreude"!

Wer macht mit?
Teilnehmerliste 
Welches Buch verschenke ich?

 "Glennkill - ein Schafskrimi" by Leonie Swan


 Mehr dazu dann am 23. April!
♥Looona Lou 

Donnerstag, 18. April 2013

Great Expectations

"Große Erwartungen" werden in Zukunft an den kleinen Protagonisten Pip gestellt, welcher in ländlich-ärmlichen Verhältnissen im England des 19. Jahrhunderts von seiner älteren Schwester und ihrem Gatten, dem Hofschmied, erzogen wurde. 
Charles Dickens'(1812-1870) sozialkritischen Romane weisen oftmals autobiographische Züge auf. In dieser Geschichte wird vor allem das Leben der damaligen viktorianischen Gesellschaft und deren materialistisch-abhängigen Gentlemen aus der Sicht des durch verschachtelten Umständen zum Wohlhaben gekommenen Landburschen kritisch dargestellt. Seine Kindheitserlebnisse ecken hier und da immer wieder in seiner Gegenwart an, wodurch für Pip alle Geschehnisse an Bedeutung zu gewinnen scheinen und ein roter Faden sichtbar wird... 

Meines Erachtens ist es eine großartige Erzählung und ein überaus sehenswerter Film!
Was Charles Dickens mittlerweile vor ca. 200 Jahren darstellte, hat auch heutzutage noch nicht an Bedeutung verloren, leider, denn in dieser Geschichte spiegeln sich Verhaltensmuster, die vielen Eltern bzw. Erlebnisse, die vielen Kindern immer noch brisant erscheinen dürften. Ihre Kinder erziehen sie zu dem, wofür sie sie locken, lenken und ihrer Identität beraubend bestimmen. Weibliche Rachegelüste, düstere Sträflinge, eine wunderschöne Liebeserklärung, unheimliche Szenarien, geheimnisvolle Verschwiegenheit, stimmungsbegleitende Musik u.v.m. haben mich in ihren dramatischen Bann gezogen.
Mit Helena Bonham Carter in der Rolle als mysteriöse Miss Havisham, die dem kleinen Pip (Toby & Jeremy Irvine) die Welt der Gentlemen zu eröffnen, sowie ihm seine Lebensliebe in Form ihrer wunderschönen Tochter Estella (Holliday Grainger) zu präsentieren scheint, verleiht sie dank ihrer persönlichen Ausdrucksstärke dem Werk eine unvergessliche Atmosphäre. Auch ein weiteres Schauspielgesicht aus Harry Potter, Voldemord Darsteller Ralph Fiennes, trägt seinen uns wiedereinmal erschaudernden Teil zur Dickens Inszenierung bei. 


♥Looona Lou